Athanasios K.

Ich fühle mich nach jedem Krankenbesuch erfüllt.

Im Sommer 2017 spürte ich eine Art innere Unruhe in mir aufkommen, den Wunsch, etwas Gutes in der Welt zu bewirken. Im Beratungsgespräch bei Tatendrang wurde ich auf die klinische Seelsorge aufmerksam. Es war ein ganz anderes Ehrenamt als alles, von dem ich zuvor gehört hatte.

Bereits bei meinem ersten Gespräch auf der Geriatrie-Station der Barmherzigen Brüder wurde mir bewusst, wie kostbar diese Unterhaltungen mit Menschen im Krankenbett für beide Seiten sind. Es ist ein Geben und Nehmen. Jedes Mal, wenn ich ein Krankenbett verlasse, fühle ich mich erfüllt von einer neuen, ehrlichen Begegnung. Auch haben mir die Gespräche geholfen, mich selbst besser kennen zu lernen. Ich habe meine persönlichen Grenzen ausgetestet und die Welt von einer ganz neuen Seite kennengelernt.

Und mir ist klar geworden: Die Welt im Außen kann man nur verändern, wenn man auch die Welt im Inneren, die eigene Persönlichkeit, weiterentwickelt.

 


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