Tatendrang-Chronik

2017   LESEZEICHEN freut sich über eine zusätzliche Vollzeitstelle.

„Weltreise durch Wohnzimmer“ heißt das neue Tatendrang-Projekt. Münchner_innen mit interkulturellen Wurzeln laden in ihr Wohnzimmer ein und berichten von ihrem Herkunftsland.

Im September laden wir unsere Kooperationspartner zu einer „Wiesn-Mittagspause“ zu uns ins Büro ein.

Im November erhalten wir den Innovationspreis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (Bagfa) für unser neues Projekt „Whats to do? Freiwilliges Engagement für Kurzentschlossene“

2016    Relaunch der Tatendrang-Internetseite. Diese verfügt nun über eine Vorlesefunktion, einen Informationsteil in einfacher Sprache sowie verschiedene Möglichkeiten zum Einstellen von aktuellen Informationen (Angebote, Veranstaltungen, Statements von Freiwilligen). Die Agenturen aurum:media sowie neodesign haben den Großteil der Arbeiten pro bono übernommen.

Der zunehmende Wunsch nach spontanen und flexiblen Tätigkeiten hat Tatendrang dazu veranlasst, das Projekt „What’s to do?“ ins Leben zu rufen. Seit Ende 2016 vermitteln wir mittels einer Whatsapp-Broadcast-Liste wöchentlich tage- oder stundenweise Einsätze in gemeinnützigen Organisationen.

Das Angebot unseres Kooperationsprojekts mit dem Pädagogischen Institut München, die Lernpaten-Akademie“  erweitert ihr Angebot. In 2016 fanden neun Weiterbildungen mit insgesamt 158 Teilnehmern/innen statt.

2015    Der Zustrom von Flüchtlingen in die Landeshauptstadt löst eine Welle der Hilfsbereitschaft bei den Münchnerinnen und Münchnern aus. Tatendrang führt in 2015 exakt 920 Einzelberatungen und organisiert eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen für interessierte Freiwillige. Im Februar startet unser Projekt „Lernpaten-Akademie“, ein kostenfreies Angebot für im Bildungsbereich engagierte Freiwillige.

2014     Seit Januar 2014 ist das Projekt LESEZEICHEN in der Regelförderung der Landeshauptstadt München Sozialreferat. Mittlerweile sind 360 Lesepatinnen und Lesepaten an 37 Schulen aktiv.  Insgesamt 62 Veranstaltungen werden durchgeführt: Weiterbildungen für Lesepaten sowie Auftaktveranstaltungen an den Schulen.

Fortsetzung der Qualifizierungsangebote für Gemeinnützige: Coaching-Reihe für Freiwilligen-Koordinatoren/innen, Seminar „Wirkungs-Controlling von Non-Profit-Einrichtungen“, Workshops zum Thema „Social Media & Internet“.

Freiwillige 60plus: Tatendrang beteiligt sich an einem Fachtag sowie der Erstellung eines Praxisleitfadens zum Thema Seniorenengagement.
Uni in Aktion:  Tatendrang organisiert den 3. „Markt der Engagement-Möglichkeiten“ an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU).

Unternehmensengagement: 26 Corporate Volunteering-Maßnahmen werden betreut.

2013     Über 800 Beratungen werden durchgeführt. Erstmals bietet Tatendrang unter dem Motto „Engagiert vor Ort“ Beratung zu Engagement-Möglichkeiten im Stadtteil an.
Mittlerweile arbeitet Tatendrang mit 428 gemeinnützigen Organisationen zusammen. Für FreiwilligenkoordinatorInnen gibt es eine kostenfreie Weiterbildungsreihe.

Der 4. Marktplatz „Gute Geschäfte München“ endet mit einem neuen Rekord: 3.873 Stunden gespendete Zeit und 66 verhandelte Projekte.

Neu: Tatendrang veröffentlicht regelmäßig einen E-Mail-Newsletter.

Zum 4. Mal erhält Tatendrang das bagfa-Qualitätssiegel für Freiwilligen-Agenturen und wird Netzwerkpartner der bundesweiten Engagement-Datenbank der Aktion Mensch.
LESEZEICHEN: Rund 300 Freiwillige sind an 32 Grund- und Förderschulen aktiv, über 500 Mädchen und Jungen profitieren von diesem Angebot. Für die Lesepaten gibt es neun Weiterbildungen sowie vier „Ehrenrunden“ zum Erfahrungsaustausch.

2012     Im Februar lädt LESEZEICHEN ein zum Lesefest „Zu zweit liest man weniger allein“ als Dankeschön für die Patinnen und Paten des Projekts. Auf dem Programm u.a. eine Lesung des Münchner Autors Friedrich Ani.

Der 2. Markt der Engagement-Möglichkeiten für die Studentinnen und Studenten der LMU informiert über das Spektrum freiwilliger Tätigkeiten in München, die vor allem für Studenten gut geeignet sind.

Erster Klausurtag der Freiwilligen-Agentur Tatendrang: Wo wollen wir in 10 Jahren stehen?

Konzeption und Umsetzung des Projekts PORTA-Interkulturelle Eltern-Aktivteams an Grundschulen.

Über 100 interessierte Münchnerinnen und Münchner kommen im Oktober 2012 zu einem Informationsnachmittag unseres Projekts LESEZEICHEN!

2011     Bilanz des 3. Marktplatz „Gute Geschäfte München“: 71 Projektvereinbarungen und 2.848 Stunden gespendetes Engagement von Münchner Unternehmen.

Im September übernehmen Ute Bujara und Renate Volk die Leitung von Tatendrang.

Erstmals findet an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) der „Markt der Engagement-Möglichkeiten“ statt. Zielgruppen sind die Studentinnen und Studenten sowie die Beschäftigten der LMU.

Im Dezember nehmen die Teilnehmerinnen der zweiten Weiterbildungsreihe „Erfolgswissen für Initiativen (EFI)“ in der Regierung von Oberbayern ihre Urkunden in Empfang.

2010     Start des Kurses EFI – Erfahrungswissen für Initiativen und des Projektes InterEsse, das die Gewinnung von Menschen mit Migrationshintergrund für bürgerschaftliches Engagement zum Ziel hat. Das 30jährige Jubiläum wird mit vielen Gästen im Weltsalon auf dem Winter-Tollwood gefeiert. Oberbürgermeister Ude hält eine Festrede. Das Sozialreferat ermöglicht uns den Umzug in ein größeres Büro in der Liebherrstraße.

2009     Der zweite Marktplatz „Gute Geschäfte München“ findet statt, Schirmherr ist Oberbürgermeister Christian Ude. Tatendrang übernimmt wieder die Stadtkoordination des Filmfestivals der Aktion Mensch. Über 800 Freiwillige werden beraten, sowie zahlreiche Unternehmen. Unser „Gesamtkonzept Freiwilligenmanagement“ wird mit dem Innovationspreis der BAGFA ausgezeichnet.

2008     Monika Nitsche übernimmt die Leitung von Tatendrang. Beginn der Kooperation mit der Schinzler-Stiftung der Münchner Rück, Entwicklung des Modells der Inhouse-Beratungen. Die Zahl der Lesepaten und Schulen im „LESEZEICHEN-Projekt wächst. Jahresabschluss mit unseren Netzwerkpartnern im Café Einsiedel. Der Kinospot „Angeln“ gewinnt im Kurzfilmwettbewerb der Aktion Mensch „get involved“ den 1. Preis.

2007     Tatendrang übernimmt die Stadtkoordination des Filmfestivals der Aktion Mensch. Der erste „Marktplatz Gute Geschäfte München“ wird veranstaltet. Das Social-Sponsoring-Netzwerk erweitert sich: Die „Helden Kreative Kommunikation“ übernehmen den Relaunch unserer Homepage und „Kunst oder Reklame“ gestalten die Marktplatzzeitung. Der Rotary Club München ermöglicht den Start unseres Projektes „Lesezeichen – Sprachpaten für Schulanfänger“. Die Hello AG entwickelt für Tatendrang eine neue Kampagne „Zuviel Zeit?“ und dreht einen Kinospot. Tatendrang erhält erneut das Qualitätssiegel der BAGFA.

2006     Die Zahl der Beratungen steigt weiter, auch der Bereich Firmenengagement wächst. Tatendrang kooperiert mit den Sozialbürgerhäusern. Die „Bürgerstiftung zukunftsfähiges München“ ermöglicht die Anschaffung eines neuen Programms für die Datenverwaltung.

2005     Tatendrang erhält das Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen BAGFA. Das 25jährige Jubiläum wird im Ehrensaal des Deutschen Museums gefeiert.

2004     Umzug ins Lehel. Tatendrang verfügt nun über ein separates Beratungszimmer und drei PC-Arbeitsplätze. Statistische Daten zu den Freiwilligen werden erhoben. Das Firmenengagement nimmt zu.

2003     Im Rahmen des ersten Bayerischen Freiwilligentages organisiert Tatendrang eine ganztägige Aktion auf dem Marienplatz, außerdem verschiedene Mitmachaktionen für neue Freiwillige in sozialen Einrichtungen. Die Ergebnisse der Malkartenaktion „Werte der ehrenamtlichen Arbeit“ werden präsentiert.

2002     Mehr als 600 Ehrenamtliche werden beraten und vermittelt. Tatendrang erhält den Humanitären Preis der Freimaurerloge Bayern und Sachsen. Dankeschön-Feier für unser Social-Sponsoring-Netzwerk am Tag des Ehrenamts.

2001     ist das internationale Jahr der Freiwilligen, die Beratungszahlen steigen weiter. Unsere Werbeagentur XyniasWetzel wird mit dem 1. Preis des Wettbewerbs „Freiheit und Verantwortung“ für herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

2000     Das 20-jährige Jubiläum wird gemeinsam mit Vertretern der Stadt, unserem Unterstützernetzwerk, den Mitarbeiterinnen und zahlreichen Ehrenamtlichen in Neuhausen gefeiert. Unsere Werbepartner entwickeln eine neue Kampagne. Die Beratungszahlen steigen, Anfragen aus dem Internet nehmen zu.

1999     Monika Kempfle wird zweite hauptamtliche Mitarbeiterin. Die Deutsche Bank Stiftung finanziert einen zweiten Computerarbeitsplatz, Florian Randlkofer die Tatendrang Homepage. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen entsteht, Tatendrang arbeitet mit, beispielsweise an der Entwicklung von Qualitätsstandards.

1998     Marieluise Dulich wird neue Leiterin. Das Social Sponsoring Netzwerk formiert sich:

Mit Hilfe von Dr. Hildegard Kronawitter, der Werbeagentur „Dornier, Wetzel, von Büren“ und Elisabeth Baumgartner wird ein neuer Name entwickelt: Aus der MHI wird „Tatendrang“. Das neue Logo und der Slogan „Spenden Sie Zeit statt Geld“ werden kreiert. Sponsoren (Alois Dallmayr KG, Jubiläumsstiftung der Deutschen Bank) ermöglichen eine Werbekampagne. Dadurch verdoppelt sich die Zahl der Freiwilligen. Die Vermittlungskartei wird neu organisiert.

1997     Beteiligung an der Fachtagung „Bürgerschaftliches Engagement: Was es leistet, was es braucht.“ U-Bahn- Werbung unter dem Motto: „Leben gestalten für sich und andere“. Gemeinsam mit dem Publizisten Markus Stolz und der Kommunikationsagentur „Die Strolche“ mit Robert Wagner wird ein Konzept zur Modernisierung der MHI entwickelt.

1996     Die MHI bietet neben der Beratung jetzt auch Fortbildungen für Ehrenamtliche an.

1995     Im Rahmen einer Diplomarbeit an der Universität Regensburg untersucht Bettina Hofer Struktur, Arbeitsabläufe und Beratungsleistung der MHI.

1994     Die Nachfrage steigt: Über 400 Bürger lassen sich beraten und viele Gemeinnützige wollen mit der MHI zusammenarbeiten.

1993     Gemeinsam mit der Werbeagentur „Eiler und Riemel“ entwickelt die MHI eine Werbekampagne für ehrenamtliches Engagement. Die Münchner Stadtwerke stellen unentgeltlich Werbeflächen zur Verfügung. In städtischen Bussen und Bahnen sind die Plakate unübersehbar und die Resonanz ist groß.

1992     Die MHI initiiert einen Fotowettbewerb unter dem Motto „Freiwilliges Helfen“ gemeinsam mit der Fachakademie für Fotodesign in München. Einer der Preisträger ist Andreas Heddergott. Die Berichterstattung in Radio, TV und Zeitungen hat eine große Nachfrage zur Folge.

1991     Umzug in die Maximilianstraße. Alle Projekte des Trägervereins sind jetzt unter einem Dach.

1990     Das 10jährige Bestehen wird gefeiert. Renate Deml wird Leiterin, neben ihr arbeiten fünf freie Mitarbeiterinnen. Die Öffentlichkeitsarbeit unter dem Slogan „Helfen macht Spaß“ findet viel Resonanz, besonders bei jüngeren Menschen.

1986     Die 3000. Ehrenamtliche wird vermittelt. Mittlerweile sind über 100 gemeinnützige Organisationen in der Vermittlungskartei.

1985     Die MHI wird überregional bekannt. Viele Anfragen zur Gründung und Arbeitsweise einer Freiwilligen-Agentur gehen ein.

1984     Die Beratungsarbeit macht deutlich: Ehrenamtliche in sozialen Einrichtungen brauchen eine gute Betreuung. Die entsprechenden Kompetenzen müssen in der Ausbildung vermittelt werden.

1983     Erstmals werden über 300 Ehrenamtliche vermittelt.

1982     Brigitta Haugg übernimmt die Leitung der MHI. Das Team besteht jetzt aus einer hauptamtlichen Leiterin und fünf freien Mitarbeiterinnen, die stundenweise tätig sind. Dadurch können die Öffnungszeiten auf 32 Stunden erweitert werden.

Das Projekt „Hauswirtschaftliche Beratung für verschuldete Familien“ entsteht.

1981     Eröffnung eines Ladenbüros in München-Haidhausen. Breite Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Ehrenamtlichen, Intensivierung der Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Organisationen.

1980     Gegründet unter dem Namen „Münchner Helfer Information“ (MHI) als erste Freiwilligen-Agentur Deutschlands (aufgrund eines Stadtratsbeschlusses) Projektentwicklung: Petra Kohler-Lücker und Antje Graune.


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