Als Abfallberater beim AWM Abfallwirtschaftsbetrieb München

Achim

Podcast

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    Achim weiß zu motivieren, egal ob er am Infostand steht und über Mülltrennung informiert oder mit Toni Trennhörnchen Kindern Umweltbewusstsein beibringt. Neben seinen eigenen Projekten ist er auch seit 14 Jahren als ehrenamtlicher Abfallberater beim AWM Abfallwirtschaftsbetrieb München engagiert.

    Was hat Dich dazu motiviert, freiwillig aktiv zu werden?

    Das Thema Umweltschutz beschäftigt mich schon seit der Schulzeit. Der konkrete Anlass, aktiv zu werden, kam mit der Geburt meines Sohnes 2001. Ich wollte etwas dafür tun, dass er in einer sauberen Welt leben wird. Als er in die Grundschule ging, habe ich die Eco Kids Germany gegründet, ein mehrfach ausgezeichnetes Bildungskonzept, das Grundschüler nachhaltig mit dem Thema Umweltschutz und Mülltrennung vertraut macht. Sukzessive kam auch noch Ernährungsberatung dazu. Und schließlich habe ich mich auch noch als ehrenamtlicher Abfallberater beim AWM Abfallwirtschaftsbetrieb München engagiert – ein Thema, das mich sehr interessiert hat. Da bin ich jetzt seit 14 Jahren.

    Wo engagierst Du Dich und was machst Du dort genau?
    Achim als Abfallberater für die AWM
    Achim unterwegs für den AWM

    Die Ehrenamtlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb München übernehmen viele Kundenkontakte – bei Abfallberatung, in Schulen und Kitas oder auf Straßenfesten. Mit einem Infostand in einer Stadtbibliothek habe ich angefangen. Ich habe auf Straßenfesten wie Zamanand den Leuten etwas zu Mülltrennung erklärt und Fragen beantwortet. Da kommt so viel Unterschiedliches: Was passiert mit dem Papiermüll im München, exportiert München seinen Müll, wo bringe ich meinen Tetrapack hin?

    Mittlerweile bin ich überwiegend in Schulen und Kindergärten. Viel Spaß macht mir das Kamishibai Erzähl-Theater mit Toni Trennhörnchen, dem Kinder-Maskottchen des AWM Abfallwirtschaftsbetrieb München, einem riesigen Eichhörnchen. Die Kita-Kinder können sich mit uns auch einen Müllwagen anschauen. In den 3. und 4. Klassen kommen wir – zusammen mit dem Kinder- und Jugendmuseum – mit dem Müllmobil. Das ist aus einer sehr beliebten Ausstellung im Kinder- und Jugendmuseum entstanden. Es werden 6 Wertstoffinseln aufgebaut und die Kinder haben rund 10 Minuten pro Insel, um sich mit den einzelnen Wertstoffen auseinanderzusetzen und Aufgaben zu lösen. Wir erklären alles ausführlich und zeigen, wie groß die Müllberge in München sind. Und wir haben einen großen Sack Müll dabei, den sie sortieren können. Sie werden richtig zum Müllprofi. Die Resonanz ist super. Die Kinder haben großen Spaß. Es gibt inzwischen weit mehr Anfragen, als verfügbare Termine.
    Man erreicht zwar nicht immer alle, aber jeder Einzelne zählt und die Kinder sind ein guter Einstieg in die Familien.

    Welchen Gewinn siehst Du für Dich selbst?

    Ich finde es einfach wichtig, das Wissen rund um Abfall weiterzutragen. Als Lauftrainer bin ich permanent in der Natur unterwegs und wenn man da andauernd über Müll stolpert, dann nervt mich das extrem. Ich habe sogar mal ein komplettes Gummiboot an der Isar gefunden, das jemand weggeworfen hat. Wir müssen aktiv werden, um das zu verbessern. Ich investiere tatsächlich viel Zeit in mein Ehrenamt beim Abfallwirtschaftsbetrieb München – mindestens 3 Stunden pro Woche. Manchmal ist sogar eine komplette Woche bei mir gebucht. Das kann ich natürlich nur leisten, weil ich freiberuflich arbeite.

    Welches Erlebnis, welche Erfahrung war für Dich besonders überraschend oder berührend?

    Unterwegs in Kitas und SchulenIn vielen Schulen wird der Müll noch nicht optimal getrennt. Wenn die Kinder dann aus eigenem Antrieb aktiv werden, selbst Müll trennen, eine Tauschbörse etwa für Bücher einrichten, dann ist das ein riesiges Erfolgserlebnis. Oft erkennen uns die Kinder auch nach längerer Zeit wieder und sprechen uns an. Sie erzählen uns, wie sie in Bezug auf Abfall heute leben und was sie daheim verändert haben. Auch das motiviert unheimlich. Ich mochte auch die Ausbildung beim AWM Abfallwirtschaftsbetrieb München: Man bekommt nicht nur viel Fachwissen vermittelt, sondern hat auch viele tolle Möglichkeiten hinter die Kulissen zu schauen. Wertstoffhöfe von innen, eine Tour durch das Heizkraftwerk oder das Erdenwerk…

    Welche Tipps hast Du für andere Menschen, die sich auch engagieren möchten?

    Einfach mal überlegen, welches Thema einen interessiert. Es gibt etliche Börsen für Ehrenamtliche, die einen guten Überblick über das Angebot in München geben. Im Rathaus liegen Flyer aus und manchmal macht es auch Sinn, proaktiv auf Firmen zuzugehen. Man rutscht immer tiefer in ein Thema, wenn es einen interessiert.

    Ehrenamtliche Reporterin Richardis
    Autor:in: Richardis Zieglmeier
    Gespräch vom: 02.03.2026

    Hier ist Achim ehrenamtlich engagiert

    AWM Abfallwirtschaftsbetrieb München
    Voller Einsatz gegen den Müll
    das Abfallwirtschaftsbetrieb München auf Festen
    Foto: AWM Abfallwirtschaftsbetrieb München
    Beratungstermin
    online vereinbaren

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